Aktion BauZukunft:
Dellschau - flexibler Konjunkturmotor
Das Konjunkturprogramm für die Infrastruktur soll den Bau stärken. Einschließlich der Herstellung moderner Baustoffe.
Mobile Betonmischanlagen wie die von Blend Plants können von der Initiative profitieren, auch weil sie vielseitig sind. Ihr Einsatzgebiet ist nicht auf Betriebsgelände beschränkt, sondern sie können direkt auf der Baustelle genutzt werden.
"Der Betonabbruch aus Straßen, Brücken oder Bahntrassen muss recycelt werden, da Deponieren schon seit Jahren keine Option mehr ist", erklärt Robert Dellschau, der die mobilen Betonmischanlagen von Blend Plants in Deutschland vertreibt. Sollte eine Wiederverwertung vor Ort nicht möglich sein, beispielsweise aufgrund baurechtlicher Vorgaben, können die Anlagen auch zertifizierbaren neuen Beton produzieren. Sie entsprechen der weltweiten Norm UNI EN 203-1:2006.
"Genau diese Baustellen wird es hoffentlich sehr bald sehr viel geben", führt Dellschau weiter aus. "Und damit steigt auch der Bedarf an qualitativ hochwertigen Betonmischanlagen für die unterschiedlichen Infrastrukturprojekte. Gut, wenn man die richtigen Maschinen dann im Fuhrpark hat."
In einer dynamischen Branche wie dem Bau ist die Mobilität der Mischanlagen von Blend Plants ein Vorteil: Da sich Einsatzorte häufig ändern, bleibt man mit einer solchen Lösung maximal flexibel. Die automatisierte Steuerung und definierte Rezeptvorgaben sorgen für eine gesteigerte Effizienz in der Betonproduktion.
Die Produktion vor Ort reduziert die Transportwege auf ein Minimum, was dem Gedanken der Nachhaltigkeit zugute kommt. Die lückenlose Protokollierung der Mischvorgänge garantiert hohe Qualität. Gleichzeitig wird die Einhaltung der Anforderungen der Ersatzbaustoffverordnung sowie weiterer Zertifizierungsverfahren sichergestellt.
Die Produktion vor Ort fördert verhindert außerdem Materialverschwendung. "Unsere Kunden müssen beim Einsatz der Maschine kaum noch Material für den Fundamentbeton auf die Baustelle schaffen und können ganz nach Bedarf produzieren", erklärt Dellschau.
"Das macht sie einerseits unabhängig und außerdem schneller. Gleichzeitig schonen sie die Umwelt, weil sie weniger Primärstoffe verbrauchen und transportieren. Nachteile sehe ich bei diesem Verfahren gar nicht." Zumal Blend Plants auf eine intelligente Materialzuführung setze.
Die Rohstoffe werden in verschiedene Bunker gefüllt und dann in einem Doppel- oder Einwellenmischer verarbeitet – die Bunker können unterschiedliche Materialien und Korngrößen aufnehmen.
Dieser Artikel erschien zuerst in der Mai-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.











