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Artikel und Hintergründe zum Thema

Einkommensorientierter Wohnungsbau in Kulmbach

Max Kandler,

Nachhaltig, barrierefrei und wirtschaftlich mit Silvacor-Mauerziegeln von Leipfinger-Bader

In Kulmbach, einer Kreisstadt im Norden Bayerns, wurde kürzlich ein wichtiges Projekt im einkommensorientiert geförderten Wohnungsbau abgeschlossen. Auf dem Gelände eines ehemaligen Bahnhofs im Stadtteil Melkendorf entstand unter der Trägerschaft der staatlichen Wohnungsbaugesellschaft BayernHeim GmbH und in Zusammenarbeit mit der dechant hoch- und ingenieurbau gmbh eine moderne Wohnanlage mit 58 Wohneinheiten – 52 davon staatlich gefördert.

Die neue Wohnanlage im Kulmbacher Stadtteil Melkendorf wurde nachhaltig, sozialverträglich und barrierefrei geplant und errichtet. Damit erweist sie sich als Vorzeigeprojekt für den Wohnungsbau. © dechant hoch- und ingenieurbau gmbh

Bezahlbar und barrierefrei – ein Modell für zeitgemäßen Wohnraum

Das etwa 11.500 Quadratmeter große Areal bietet nicht nur bezahlbaren Wohnraum, sondern berücksichtigt durch die Nutzung bereits versiegelter Flächen auch städtebauliche und ökologische Aspekte. Die Wohnanlage wurde vollständig barrierefrei gestaltet. Unterschiedliche Wohnungsgrößen – von Zwei- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen – bieten Raum für Familien, Senioren und Paare. Eine gemeinschaftlich nutzbare Begegnungsfläche fördert zudem den sozialen Zusammenhalt innerhalb des neuen Quartiers. Für nachhaltige Wärme sorgt eine autarke Biomasse-Anlage, die Pkw-Stellplätze sind bereits für E-Mobilität vorbereitet.

Wohnungsbau mit System: Architektur trifft Baustoffinnovation

Die Planung lag in den Händen des Architekturbüros Fischer Planen und Bauen GmbH sowie der dechant baumanagement gmbh. Vier Wohngebäude mit unterschiedlichen Ausrichtungen und akzentuierten Erschließungskernen gliedern das Grundstück funktional und gestalterisch. Eine besondere Herausforderung stellte der Schallschutz dar, insbesondere aufgrund der nahegelegenen Umgehungsstraße. Diese wurde durch gezielte Grundrissgestaltung und den Einsatz schalldämmender Mauerziegel gelöst.

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Silvacor-Mauerziegel im Fokus: Energieeffizienz trifft Wohngesundheit

Insgesamt 1.500 Quadratmeter Silvacor-Mauerziegel von Leipfinger-Bader wurden in monolithischer Ziegelbauweise verbaut. Dabei kam der Silvacor W07 mit einer Wandstärke von 36,5 cm zum Einsatz. Der Hochlochziegel erreicht einen U-Wert von 0,18 W/(m²K) und erfüllt damit die Anforderungen des KfW-55-Standards. Das Besondere: Der Ziegel enthält eine Füllung aus sortenreinen Holzfasern, die frei von synthetischen Zusatzstoffen ist. Dies ermöglicht eine vollständige Recyclingfähigkeit, sorgt für ein angenehmes Raumklima und trägt zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit bei – ein Plus für die Wohngesundheit.

Fortschrittliche Bauweise für schnelle Umsetzung

Die Gebäude wurden in klassischer Massivbauweise auf Bodenplatten errichtet. Tragende Wände aus Silvacor-Ziegeln, Fertigteil-Filigrandecken mit Aufbeton sowie Holzsparrendächer mit Zwischensparrendämmung bilden das konstruktive Grundgerüst. Dreifachverglaste Fenster und thermisch getrennte Balkone aus Stahlbetonfertigteilen ergänzen die energetisch optimierte Bauweise.

Zur Effizienz des Bauablaufs trug insbesondere das Mörtelpad-System von Maxit bei. Die wasseraktivierbaren Mörtelpads, die ebenfalls über Leipfinger-Bader bezogen wurden, ermöglichen eine saubere und zeitsparende Verarbeitung. Sie bestehen aus Trockenmörtel, Schmelzkleber und einem Glasfasergewebe, lassen sich auf der Baustelle flexibel zuschneiden und sorgen durch den Verzicht auf zusätzliche Mischgeräte für eine geringere Staubbelastung und höhere Baustelleneffizienz.

Nachhaltigkeit als wirtschaftlicher Faktor

Die Kombination aus energieeffizientem Wandaufbau, wartungsarmen Baustoffen und durchdachter Planung zahlt sich langfristig aus. Die Betriebskosten bleiben niedrig, was insbesondere im einkommensorientierten Wohnungsbau eine zentrale Rolle spielt. Thomas Bader, Geschäftsführer von Leipfinger-Bader, unterstreicht: „Bezahlbarer Wohnraum geht Hand in Hand mit Wirtschaftswachstum in der Region und ist somit praktisch ein Muss für Kreisstädte wie Kulmbach. Gut durchdacht und sauber umgesetzt, kann sich auch einkommensorientiert geförderter Wohnungsbau heutzutage noch rentieren – das ist ein wichtiges Signal aus Kulmbach an den Rest des Landes.“

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