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Artikel und Hintergründe zum Thema

Digitalisierung in der Baubranche

Kai Ingmar Link,

Andernacher Bimswerk mit IoT-Tracking für Beton-Fertigteile

Mit der Einführung der IoT-Tracking- und Management-Lösung von Sensolus hat das Andernacher Bimswerk (ABI) einen Schritt in Richtung Digitalisierung getan.

Der mittelständische Hersteller maßgeschneiderter Beton-Fertigteile hat über 500 seiner Innenlader-Gestelle zur Auslieferung mit IoT-Trackern ausgestattet. Diese Maßnahme ermöglichte die Optimierung der Logistikprozesse und die Schaffung von Transparenz in den Lieferketten.

Der mittelständische Hersteller maßgeschneiderter Beton-Fertigteile hat über 500 seiner Innenlader-Gestelle zur Auslieferung mit IoT-Trackern ausgestattet. Diese Maßnahme ermöglichte die Optimierung der Logistikprozesse und die Schaffung von Transparenz in den Lieferketten.

ABI fertigt Beton-Decken, -Wände, Treppen und Balkone für eine Vielzahl von Gebäuden, von Wohnhäusern bis zu Industrie-, Gewerbe- und Agrarbauten. Jedes Fertigteil ist ein Unikat. Zur Auslieferung auf Baustellen werden die Teile auf Innenlader verladen und anschließend per Spedition an ihren Bestimmungsort transportiert.

Die Herausforderungen, vor denen ABI stand, erläutert Florian Dietrich, der IT-Leiter bei ABI: "Unsere Beton-Fertigteile müssen zum richtigen Zeitpunkt hergestellt und in der richtigen Reihenfolge auf die Baustellen geliefert werden. Da weder bei uns noch auf den meisten Baustellen große Lagerkapazitäten vorhanden sind, müssen wir die Logistikprozesse für unsere auslieferungsorientierte Produktion effizient beherrschen. Bisher war es jedoch so, dass uns genaue Informationen über den Standort und den Status unserer beladenen Innenlader fehlten, sobald sie unser Gelände mit den Speditionen verlassen hatten. Dadurch konnten wir die nächsten logistischen Schritte nicht präzise planen. Dies wollten wir durch das Tracking-Projekt mit Sensolus ändern."

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So hat Sensolus überzeugt

Die Zusammenarbeit zwischen ABI und Sensolus begann. Bereits in den ersten Gesprächen mit dem Anbieter für Tracking-Lösungen definierte ABI seine Anforderungen. Das Hauptziel bestand darin, Planungs- und Dispositionsprozesse zu optimieren und zeitaufwändige Nachfragen zu überflüssig zu machen. Die eingesetzten Tracker sollten den Bedingungen auf Baustellen standhalten und über eine lange Akkulaufzeit verfügen. Darüber hinaus war es für ABI entscheidend, dass die Tracker nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Benelux-Ländern verfolgt werden können. Zusätzlich sollten die Tracking-Daten in die eigenen Systeme, wie das Enterprise Ressource Planning (ERP), integriert werden können.

Bereits in den ersten Gesprächen mit dem Anbieter für Tracking-Lösungen definierte ABI seine Anforderungen. © ABI

Florian Dietrich erinnert sich an die frühen Gespräche: "Sensolus hat uns bereits in den ersten Gesprächen hervorragend betreut und gezeigt, wie ihre Tracking-Lösung unsere Prozesse transparenter gestalten kann. Uns überzeugten nicht nur die Eigenschaften der Tracker und das gesamte Produktpaket, einschließlich der Management-Plattform, sondern auch die ausgezeichnete partnerschaftliche Zusammenarbeit. Im Januar 2023 haben wir dann unsere ersten 250 Tracker bestellt, gefolgt von einer weiteren Bestellung von 300 Trackern im März. Bis heute konnten über 500 Tracker erfolgreich aktiviert werden. Parallel zur ersten Bestellung wurde die webbasierte Management-Plattform von Sensolus für die Nutzer bei ABI eingerichtet. Die Integration der ERP-Daten erfolgte über APIs. Die Sensolus-Lösung lief innerhalb weniger Wochen reibungslos. Das Einzige, was länger gedauert hat, war die schrittweise Anbringung der Tracker im Rahmen der normalen Nutzung der Gestelle, immer dann, wenn sich die Innenlader-Gestelle auf dem Gelände befanden."

Innenlader-Tracking mit Sensolus-IoT-Lösung

Die Tracking-Lösung von Sensolus besteht aus zwei Schlüsselkomponenten: den robusten Trackern, die über ein IoT-Netzwerk lokalisiert werden können, und der cloudbasierten Management-Plattform, auf der die lokalisierten Tracker auf einer Karte angezeigt werden und die in andere Unternehmenssysteme, wie das ERP-System von ABI, integriert ist. Dies ermöglicht die gemeinsame Nutzung wichtiger Statusinformationen mit allen beteiligten Systemen.

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 11_23.

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