zuruck zur Themenseite

Artikel und Hintergründe zum Thema

Metropolitanes Flair:

Kai Ingmar Link,

Gima-Klinkerfassaden prägen das Quartier 'Am Tacheles'

Die Neuformung der Stadt Berlin-Mitte schreitet mit dem Quartier "Am Tacheles" unaufhaltsam voran, und dabei spielt die eindrucksvolle Kombination von Geschichte, Architektur und Handwerkskunst eine entscheidende Rolle. Das Areal wurde von den Architekten Herzog & de Meuron geprägt und durch die Verwendung von Gima-Klinkerfassaden und -Pflastersteinen unverkennbar.

Die fein strukturierte Hülle ist mit Klinkerriemchen in drei hellen Grautönen bekleidet. Das Bruchbild des händisch gebrochenen Ziegels kontrastiert dabei die glatten Oberflächen der Fenster. © Koy + Winke

Eine Historie voller Wandel und Kreativität
Das Quartier "Am Tacheles" schließt eine langjährige Lücke in Berlin-Mitte und erzählt eine Geschichte, die von industrieller Nutzung bis zur Besetzung durch die Künstlerinitiative Tacheles reicht. Der Masterplan von Herzog & de Meuron, entwickelt seit Mitte der 2010er Jahre, gibt diesem Areal eine neue Identität. Die Fassaden der Gebäude Scape, Oro und Frame sowie die öffentlichen Zwischenräume werden dabei durch die handwerkliche Finesse von Gima-Klinkerfassaden geprägt.

An der Oranienburger Straße in Berlin-Mitte bildet das Wohnhaus ORO einen städtebaulichen Akzent und markiert einen der Eingänge in das neu errichtete Quartier „Am Tacheles“. © Koy + Winkel

Das Herz des Quartiers
Das gemischt genutzte Quartier "Am Tacheles" bietet künftig alles, was das Herz einer metropolitanen Lebenswelt begehrt: Wohnen, Arbeiten, Gastronomie, Einzelhandel, Kunst und Kultur. Die zehn Neubauten, mit insgesamt über 85.000 Quadratmetern Nutzfläche, verleihen dem Quartier ein modernes und dynamisches Gesicht. Das ehemalige Kunsthaus an der Oranienburger Straße, als einziges Relikt der historischen Bebauung, erlebt seine Renaissance durch das weltweit agierende Kulturunternehmen Fotografiska.

Anzeige
Die schmal zulaufende Ostfassade des Gebäudes ist – ebenso wie die beiden anderen langen Schauseiten – von Rundbogenfenstern und Loggien gekennzeichnet. © Koy + Winkel

Architektonische Meisterleistungen von Herzog & de Meuron
Die Architekten von Herzog & de Meuron haben nicht nur die städtebauliche Entwicklung des Quartiers geprägt, sondern auch die architektonische Intervention am ehemaligen Kunsthaus erfolgreich durchgeführt. Die Erhaltung der historischen Natursteinfassade, die Errichtung eines Pyramidendachs und einer Verbindungsbrücke zeugen von ihrer Hingabe an Details und Qualität.

An der Friedrichstraße bildet das aus zwei achtgeschossigen Gebäuden bestehende Projekt SCAPE ein imposantes Eingangsportal zum Quartier „Am Tacheles“. Als Flachdach und Schrägdach ausgeführte Gebäudeteile gleichen sich an die umliegende Bebauung an. © Koy + Winkel

Herzstücke des Quartiers: Oro und Frame
Die Wohngebäude Oro und Frame, beide von Herzog & de Meuron gestaltet, setzen markante Akzente im Quartier. Oro, mit seiner trapezförmigen Grundform und Fassade aus hellen Ziegeln, bietet einzigartige Wohnungen und Gewerbeeinheiten. FRAME, gegenüberliegend, präsentiert sich mit großformatigen Glasflächen und stützenfreien Lofts, was dem Namen des Gebäudes gerecht wird.

Den oktogonalen Platz rahmt auch eine von drei Gebäudebrücken im sechsten Obergeschoss, die die Passage überspannt und die Gebäude miteinander eindrucksvoll verbindet. © Koy + Winkel

Scape: Eindrucksvolles Portal zur Friedrichstraße
Entlang der Friedrichstraße prägt das Projekt Scape das Stadtbild. Die filigrane Rasterstruktur der Fassaden aus hellen Klinkern verleiht dem Ensemble eine zeitgenössische Ästhetik. Büros, Gastronomie und Einzelhandel finden hier ihren Platz, und die eindrucksvollen Gebäudebrücken verbinden die verschiedenen Elemente harmonisch miteinander.

Helles Sichtmauerwerk in Form von Klinkerriemchen von GIMA prägt die Fassaden der Neubauten im historischen Kontext entlang der Friedrichstraße © Koy + Winkel

Gima-Klinkerfassaden: Handwerkliche Perfektion im Fokus
Die Gima-Klinkerfassaden und -Pflastersteine, speziell für das Quartier "Am Tacheles" entwickelt, stehen für handwerkliche Finesse und ästhetische Qualität. Über 300 verschiedene Steinformen wurden produziert, wobei das Recycling von Abfallstücken einen Anteil von 20% am gesamten Projekt ausmacht.

Teile der beiden obersten Geschosse entlang der Straße sowie zur Passage hin sind als geneigte Dachflächen ausgeführt, die die Fassadengestaltung nahtlos aufgreifen. Die Lisenen gehen dabei in eine dem Staffelgiebel ähnliche, getreppte Steinfolge über © Koy + Winkel

Lebendige Außenräume mit Gima-Pflasterklinkern
Die Außenräume des Quartiers werden durch helle Pflasterklinker geprägt, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Die individuell entwickelten Scherben und Farben setzen einen weiteren Akzent in der harmonischen Gesamtkomposition des Quartiers. Insgesamt bietet das Quartier "Am Tacheles" nicht nur eine moderne und funktionale Lebenswelt, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk, bei dem die Verwendung von Gima-Klinkerfassaden und -Pflastersteinen eine entscheidende Rolle spielt. Dieses Projekt setzt Maßstäbe für zeitgenössische Großstadtarchitektur und wird zweifellos zu einem bedeutenden Teil der Berliner Stadtkultur. Entlang der Friedrichstraße prägt das Projekt Scape das Stadtbild. Die filigrane Rasterstruktur der hellen Klinkerfassaden verleiht dem Ensemble eine zeitgemäße Ästhetik. Büros, Gastronomie und Einzelhandel finden hier ihren Platz, die eindrucksvollen Gebäudebrücken verbinden die verschiedenen Elemente harmonisch miteinander.

Das größte Projekt im Ensemble wird durch eine homogen gestaltete, filigrane Rasterstruktur an der Fassade charakterisiert © Koy + Winkel

Gima-Klinker-Fassaden: Handwerkliche Perfektion im Mittelpunkt
Die speziell für das Quartier Am Tacheles" entwickelten Gima-Klinkerfassaden und -pflaster stehen für handwerkliche Finesse und ästhetische Qualität. Über 300 verschiedene Steinformen wurden produziert, wobei der Anteil an recyceltem Bauschutt 20 % des Gesamtprojektes ausmacht.

Die zehn Neubauten bilden ein homogen gestaltetes Ensemble, deren Grundtonalität sich bis in die Zwischenräume aus Plätzen, Wegen und Passagen durchzieht. Der äußerst robuste Pflasterklinker ist in den Tönen Grau und einem hellen Rosé ausgeführt. © Koy + Winkel

Lebendige Außenanlagen mit Gima-Pflasterklinker
Die Außenanlagen des Quartiers werden durch helle Pflasterklinker geprägt, die nicht nur ästhetisch ansprechend sind, sondern auch höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Die individuell entwickelten Formate und Farben setzen einen weiteren Akzent in der harmonischen Gesamtkomposition des Quartiers.

Für die Pflasterung kamen größtenteils quadratische Steine in zwei neu entwickelten Farben zum Einsatz, die in Kombination ein Muster aus konzentrischen Kreisen und strahlenförmig zulaufenden Linien ergeben. © Koy + Winkel

Insgesamt bietet das Quartier "Am Tacheles" nicht nur ein modernes und funktionales Wohnumfeld, sondern auch ein architektonisches Meisterwerk, bei dem der Einsatz von Gima-Klinkerriemchen und Pflasterklinkern eine entscheidende Rolle spielt. Dieses Projekt setzt Maßstäbe in der zeitgenössischen Großstadtarchitektur und wird zweifellos ein wichtiger Bestandteil der Berliner Stadtkultur werden.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
zurück zur Themenseite
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige

Hybridbau

Leipfinger-Bader: Seriell saniert mit System

Vorgefertigte Holzwände bringen mehr Tempo und Struktur in die Bestandssanierung. Bei einem ehemaligen Hotel in Bayern wurden sie bereits werkseitig mit Rollladenkästen und Lüftungstechnik ausgestattet – und auf der Baustelle als Einheit montiert.

mehr...
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren