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Artikel und Hintergründe zum Thema

BAU 2025

Kai Ingmar Link,

Großes Interesse an solidian GRID

Auf der BAU 2025 in München stellte Solidan seine neuesten Entwicklungen im Bereich nichtmetallischer Bewehrungssysteme vor.

Der Messestand von solidian erfreute sich eines regen Besucherstroms. © solidian

Besonders stark nachgefragt wurde das Carbonbewehrungsgitter solidian GRID, das durch seine allgemeine bauaufsichtliche Zulassung (abZ) Z-1.6-308 und die allgemeine Bauartgenehmigung (aBG) den Einsatz dieses innovativen Baustoffs erheblich erleichtert.

Die Zulassung erlaubt es, solidian GRID als Alternative zu herkömmlicher Stahlbewehrung zu verwenden. Da Carbon nicht korrodiert, kann die Betondeckung auf eine Mindestdicke von 14 mm reduziert werden. Dies ermöglicht eine ressourcenschonendere Bauweise mit geringerer Materialmenge. Die Anwendung ist sowohl im Betonfertigteilbau als auch im Ortbetonbau möglich.

Internationale Kooperationen im Bereich Spannbeton

Auf dem solidian Messestand wurde über unterschiedliche nichtmetallische Bewehrungsprodukte gefachsimpelt. © solidian

Ein wesentliches Merkmal der diesjährigen BAU war die erhöhte Zahl internationaler Fachbesucher. Solidan nutzt diese Entwicklung zur Intensivierung der Zusammenarbeit mit Tokyo Rope International Inc. Das japanische Unternehmen stellt das Carbon Fiber Composite Cable (CFCC) her, das Solidan in Europa und im Mittleren Osten vertreibt.

Das CFCC besteht aus Carbonfasern und Kunstharz und zeichnet sich durch eine hohe Langlebigkeit und Korrosionsbeständigkeit aus. Es wird vor allem für das Vorspannen von Betonbauteilen eingesetzt und bietet eine zuverlässige Lösung für anspruchsvolle Ingenieurbauwerke wie Straßenverkehrsbrücken. Neben der Lieferung der Materialien unterstützt Solidan Bauprojekte von der Planung bis zur Verarbeitung der Carbonbewehrung.

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Die solidian GRID Bewehrungsgitter sind korrosionsfrei und mehrfach zugfester als Stahl. Sie können ab sofort nach anerkannten Regeln der Technik mit Zulassung und Richtlinie geplant und verbaut werden. © solidian

Einsparpotenziale durch Carbonbeton-Sandwichwände

Auch auf der BAU 2025 spielte das Thema CO₂-Reduzierung eine zentrale Rolle. Solidan präsentierte ein Carbonbeton-Sandwichwandsystem, das durch eine schlanke Vorsatzschale mit einer Dicke ab 30 mm bis zu 60 Prozent Material- und Gewichtseinsparungen ermöglicht. Die leichtere Bauweise erleichtert den Transport und die Montage, während die reduzierte Wandstärke zusätzlichen Nutzraum schafft.

Ein erstes Bauprojekt wurde bereits mit einer „Zustimmung im Einzelfall“ (ZiE) umgesetzt. Das Bürogebäude der nesseler bau gmbh in Weisweiler bei Aachen nutzt die neue Sandwichwand-Technologie. Solidan arbeitet derzeit an der offiziellen Zulassung dieser Bauweise, um eine breitere Anwendung in zukünftigen Bauprojekten zu ermöglichen.

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