BG BAU
Anpacken und sich dem Wandel stellen
Im zweiten Teil der exklusiven Umfrage von Baugewerbe zu den Konjunkturaussichten 2023 äußern sich dreizehn weitere Branchenexperten. Hansjörg Schmidt-Kraepelin, Hauptgeschäftsführer der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft, ist einer von ihnen.
2023 wird vermutlich nicht einfach werden, das kündigt sich bereits an. Aber auch die vergangenen Jahre waren nicht leicht. Mut macht mir, dass wir alle bisherigen Krisen gut gemeistert haben. Vielmehr noch: Wir haben das Beste daraus gemacht und sogar noch etwas Positives daraus gezogen. Nehmen wir die Corona-Pandemie, die uns alle plötzlich vor große Herausforderungen gestellt hat. Unsere Branche, die Bauwirtschaft, musste sich schnell auf die neue Situation einstellen – und hat das erfolgreich getan. Was wir dabei gesehen haben, ist, dass unsere Kernthemen, also Sicherheit und Gesundheit, eine noch zentralere Bedeutung erhalten haben. Mit dem geschärften Bewusstsein und den gewonnenen Erkenntnissen können wir diese Themen auch künftig weiterverfolgen. Sie sind kein Hemmschuh, sondern unverzichtbare Merkmale eines guten und erfolgreichen Wirtschaftens. Das wird uns weiter stärken und resilienter machen für alles, was noch kommt. Unsere Branche hat deutlich gemacht, dass sie sich vielen Herausforderungen gegenübersieht und mehrfach gezeigt, wie sie Krisen erfolgreich meistert. Durch Anpacken, sich dem Wandel stellen und Lösungen entwickeln – die BG Bau wird dabei aus voller Kraft unterstützen.
Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise
Die Bauindustrie sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten.
Dieser Artikel erschien zuerst in der Ausgabe 1-2/23









