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Artikel und Hintergründe zum Thema

Geschäftsführung

Max Kandler,

Hymer-Leichtmetallbau mit neuem Geschäftsführer

Die Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG hat zum 1. Februar 2026 Alessandro Eiser zum neuen Geschäftsführer berufen. Mit diesem Schritt setzt der Steigtechnik-Hersteller aus Wangen im Allgäu auf eine Kombination aus strategischer Erfahrung und struktureller Weiterentwicklung. Für Bauunternehmen, Projektleiter und Entscheider im Bauwesen ist die personelle Neuausrichtung ein relevantes Signal: Sie zeigt, wie sich ein mittelständischer Hersteller in einem anspruchsvollen Marktumfeld zukunftssicher aufstellt.

Alessandro Eiser ist neuer Geschäftsführer der Hymer-Leichtmetallbau GmbH & Co. KG. © Hymer-Steigtechnik

Alessandro Eiser war bereits Mitglied des Beirats und ist mit den Strukturen, Prozessen und strategischen Zielsetzungen des Unternehmens vertraut. Als Geschäftsführer übernimmt er nun die operative Gesamtverantwortung und soll die laufende strategische Neuausrichtung konsequent weiterführen. Seine berufliche Laufbahn ist geprägt von Führungsfunktionen in mittelständischen Industrieunternehmen, insbesondere im Automotive-Umfeld. Dort lagen seine Schwerpunkte in der Organisationsentwicklung, Transformation und nachhaltigen Unternehmensausrichtung.

Gerade für das Baugewerbe ist diese Kompetenz von Bedeutung. Hersteller von Steigtechnik und Systemlösungen stehen unter zunehmendem Druck, Effizienz, Sicherheit und Flexibilität in Einklang zu bringen. Eine klare strategische Führung entscheidet dabei über Innovationsgeschwindigkeit, Lieferfähigkeit und Wettbewerbsposition.

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Übergabe in geordneten Strukturen

Die Übergabe erfolgt strukturiert und planmäßig. Der bisherige Interimsgeschäftsführer Berth Hausmann begleitet den Führungswechsel aktiv und kehrt anschließend in den Beirat zurück. Damit bleibt wertvolles Know-how im Unternehmen erhalten. Diese Form der Staffelübergabe unterstreicht den Anspruch von Hymer-Leichtmetallbau, Kontinuität und Erneuerung nicht als Gegensätze, sondern als strategische Einheit zu verstehen.

Für Marktpartner im Bauwesen bedeutet das Stabilität in bestehenden Geschäftsbeziehungen. Gleichzeitig eröffnet die neue Geschäftsführung Perspektiven für organisatorische Weiterentwicklungen und eine weitere Professionalisierung interner Prozesse.

Mittelständische Stärke mit internationaler Präsenz

Das 1962 gegründete Familienunternehmen beschäftigt rund 350 Mitarbeitende in fünf Ländern und ist in zwei Geschäftsbereichen aktiv. In der Steigtechnik reicht das Portfolio von Serienprodukten bis hin zu kundenspezifischen Sonderkonstruktionen auf Basis eines modularen Baukastensystems. Für Bauunternehmen und Projektverantwortliche ist insbesondere die Kombination aus Standardisierung und individueller Anpassbarkeit praxisrelevant. Modulare Systeme ermöglichen wirtschaftliche Lösungen bei gleichzeitig hohen Sicherheitsanforderungen auf der Baustelle.

Seit 1984 entwickelt und produziert Hymer-Leichtmetallbau darüber hinaus maßgeschneiderte Systemkomponenten für die Caravan-, Schiffs- und Nutzfahrzeugindustrie. Diese industrielle Kompetenz in Leichtmetallverarbeitung und Systemintegration fließt auch in die Weiterentwicklung der Steigtechnik ein. Für das Baugewerbe ergibt sich daraus ein technologischer Mehrwert, der über reine Produktlieferung hinausgeht.

Strategische Weiterentwicklung mit Branchenrelevanz

Mit Alessandro Eiser als Geschäftsführer setzt Hymer-Leichtmetallbau auf eine Führungspersönlichkeit, die Transformationsprozesse aus industriellen Strukturen kennt und mittelständische Organisationen strategisch weiterentwickeln kann. Gerade in Zeiten steigender Anforderungen an Arbeitssicherheit, Nachhaltigkeit und Effizienz ist eine klare unternehmerische Ausrichtung entscheidend.

Für Entscheider im Bauwesen lohnt sich der Blick auf solche personellen Weichenstellungen. Sie geben Hinweise darauf, wie Hersteller ihre Innovationsfähigkeit, Produktionsprozesse und Marktstrategien ausrichten. Die Entwicklung von Hymer-Leichtmetallbau ist damit nicht nur eine Personalie, sondern ein strategisches Signal für die Branche.

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