Aktion BauZukunft:
Baupolitische Gespräche: Deutschland baut! setzt erfolgreiches Format fort
Im Rahmen der baupolitischen Gespräche konnten sich rund 40 Unternehmensvertreterinnen und -vertreter mit hochrangigen Politikerinnen und Politikern über aktuelle Herausforderungen und Entwicklungen im Wohnungsbau austauschen.
Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bau. Unterstützt wurde die Veranstaltung erneut von Dr. Peter Ramsauer MdB, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung a.D. und Schirmherr von Deutschland baut! e.V. Für unsere Mitglieder ist der intensive Austausch mit Branchenpartnern und der Politik ein wichtiger Bestandteil der Initiative Deutschland baut!", betonte Timo Kirstein, 1. Vorsitzender des Vorstands.
Wulf von Borzyskowski, Senior Vice President Sales von Nokera, referierte über serielles Bauen und Sanieren mit Holz. Nokera konzentriert sich auf klimaneutrale Gebäude, die zu 80 Prozent in Eigenregie gebaut werden, und setzt auf intelligente, digitale Gebäudesysteme. „Mit unserer modernen Technologie sind wir in der Lage, ein Haus in nur drei bis vier Monaten komplett fertigzustellen“, erklärte von Borzyskowski.
Neben der Bundesministerin gaben auch Olav Gutting, Mitglied im Vorstand der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und Finanzexperte, sowie Michael Kießling, Bauingenieur und Sprecher für Infrastruktur, Mobilität und Bau der CSU, Einblicke in die aktuelle Politik.
Die jährlichen baupolitischen Gespräche der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft bieten einen exklusiven Rahmen für den Austausch zwischen Vertreterinnen und Vertretern der Bauwirtschaft und der Politik. Diese enge Vernetzung ermöglicht fruchtbare Diskussionen und die Entwicklung neuer Ideen für die Bauwirtschaft. Die Mitgliedsunternehmen schätzen diese Veranstaltung sehr, da sie häufig den Anstoß für weitere Arbeitsgespräche gibt.
Neben den Veranstaltungen für das Management organisiert Deutschland baut! regelmäßig Arbeitskreise für die Fachbereiche Personal und Marketing. Ein neuer Arbeitskreis zum Thema Nachhaltigkeit ist in Vorbereitung. Geschäftsführerin Christin Karst und Timo Kirstein setzen sich dafür ein, die gesamte Wertschöpfungskette des Bauens abzudecken und eine starke, zukunftsfähige Bauwirtschaft zu fördern. Ein besonders erfolgreiches Projekt der Initiative ist das Traineeprogramm, das Absolventinnen und Absolventen für jeweils sechs Monate in drei verschiedene Mitgliedsunternehmen integriert, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Vernetzung innerhalb der Branche zu stärken.
Die Bundesbauministerin lobte den konstruktiven Austausch und betonte die Bedeutung des Traineeprogramms in Zeiten des Fachkräftemangels. Sie verwies auf die Realisierung des größten Bauforschungszentrums, das eine einfachere und schnellere Zertifizierung von Baustoffen ermöglichen soll. Für die baupolitischen Gespräche 2025 hat sie bereits ihre Teilnahme zugesagt. Die Veranstaltung in Berlin zeigte erneut, wie wichtig der Dialog zwischen Bauwirtschaft und Politik gerade in der aktuellen Baukrise 2024 ist und unterstrich die Rolle von Deutschland baut! e.V. als wichtigen Akteur in diesem Austausch.
Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise
Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.
Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.












