Aktion BauZukunft:

Kai Ingmar Link,

Bürokratieabbau am Bau: Hilfe aus der Politik

Der bürokratische Aufwand macht - je nach Gewerk - bis zu 25 Prozent des Jahresumsatzes eines Bauunternehmens aus. „Damit bauen wir keine bezahlbaren Wohnungen, von denen in Deutschland inzwischen 800.000 fehlen“, sagt Hauptgeschäftsführer Georg Schareck von Die Bauwirtschaft im Norden. Nicht nur der Wohnungsbau, auch andere Bauvorhaben werden durch die ausufernde Bürokratie massiv behindert und verteuert.

(v.l.n.r.) Jan Christian Janßen, Die Bauwirtschaft im Norden, Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen, Bauunternehmer Thomas Puls, Sachverständiger Broder Ingwersen, Bauunternehmer Christoph Petersen © Bauwirtschaft im Norden

Deshalb hat der Verband mit Bauunternehmern und Experten aus seinen Reihen ein Gespräch mit Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen geführt. Das Thema: Bürokratieabbau, Entbürokratisierung und Baukostensenkung. Aus der Baupraxis wissen die Experten am besten, welche Regelungen überflüssig oder besonders belastend sind.

Madsen betont die Entschlossenheit seiner Behörde, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, weist aber auf verschiedene Hindernisse hin und bittet die Bauunternehmen vor Ort um Unterstützung. „Wir werden der Bitte des Wirtschaftsministers nachkommen, mit unseren Unternehmen konkrete Beispiele für bürokratische Hürden zu liefern, um bei der Identifizierung und Lösung der Probleme zu helfen“, so Schareck.

Im Rahmen des Treffens wurden auch Erleichterungen bei Dokumentations- und Aufzeichnungspflichten speziell für Schleswig-Holstein diskutiert. Einige dieser Vorschläge werden nun vertieft geprüft und möglicherweise in einem Feldversuch auf ihre Wirksamkeit getestet. Dies und der Einsatz digitaler Lösungen können Hebel sein, um die Betriebe zu entlasten und Kosten einzusparen.

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Schareck abschließend: Wir sind dankbar für die Unterstützung des Wirtschaftsministers und seines Teams. Wir sind bereit, diesen vielversprechenden Weg zu gehen und sind zuversichtlich, dass wir bald erste Ergebnisse sehen werden“.

Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise
Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.

Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

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