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Artikel und Hintergründe zum Thema

Baukrise 2024

Kai Ingmar Link,

EY-Studie prognostiziert Stabilisierung im Hochbau ab 2025

Eine aktuelle Studie der Strategieberatung EY-Parthenon zeichnet ein differenziertes Bild der Entwicklung im deutschen Hochbau. Nach einer Phase des Rückgangs wird eine allmähliche Erholung des Sektors erwartet, wobei die Baukrise 2024 noch nachwirken dürfte.

EY: Aktuelle Lage und Prognosen

Der Wohnungsbau könnte den Aufschwung im Hochbau anführen. © EY

Das reale Bauvolumen verzeichnete 2023 einen Rückgang um 2,2 Prozent. Für 2024 wird ein weiterer Rückgang um 1,8 Prozent prognostiziert. Die Gründe hierfür sind vielschichtig:

- Gestiegene Baukosten
- Hohe Zinsen
- Angespannte gesamtwirtschaftliche Lage
- Komplexes regulatorisches Umfeld

Diese Faktoren führen dazu, dass viele Bauherren und Investoren Projekte verschieben oder abwarten.

EY - Aussichten für Wohnungsbau und sozialen Wohnungsbau

Ab 2025 wird eine Stabilisierung des Marktes erwartet, mit einem moderaten Wachstum von 0,3 Prozent. Für 2026 prognostiziert die Studie ein leichtes Mengenwachstum von 1,0 Prozent. Björn Reineke, Partner bei EY-Parthenon, erklärt: "Trotz der aktuell schwierigen Situation rechnen wir mittelfristig mit einer Stabilisierung." Der Wohnungsbau könnte den Aufschwung im Hochbau anführen. In den Ballungsräumen bleibt der Wohnraum aufgrund der Urbanisierung und der Zuwanderung knapp. Bis Mitte der 2030er Jahre wird ein Bevölkerungswachstum von rund einer Million Menschen prognostiziert, was den Bedarf an Neubauten und Sanierungen erhöht.

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EY - Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau

Der Wirtschaftsbau wird derzeit durch die konjunkturelle Unsicherheit gebremst. Volkmar Schott, Partner bei EY-Parthenon, erläutert: "In dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld haben sich viele Unternehmen auf ihre Liquidität und Rentabilität konzentriert und Investitionen in neue Bauprojekte zurückgestellt." Für den öffentlichen Bau erwartet die Studie eine Trendwende erst im Jahr 2026. Obwohl auch hier die gestiegenen Baukosten zu spüren sind, fiel der Rückgang weniger stark aus als im Wirtschafts- und Wohnungsbau.

EY - Faktoren für eine Erholung

Mehrere Faktoren könnten zur Erholung des Bausektors beitragen:

- Stabilisierung der Materialkosten
- Abnahme von Lieferengpässen
- Stabile bis leicht sinkende Zinsen
- Robuste Nachfrage nach Wohnraum, insbesondere im sozialen Wohnungsbau
- Anforderungen an altersgerechtes und barrierefreies Wohnen
- Bedarf an energetisch optimierten Gebäuden

Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise

Der Wirtschaftsbau wird derzeit durch die konjunkturelle Unsicherheit gebremst. © EY

Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.

Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft

Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

Alternative Antriebe für Baumaschinen: Ein Weg in die Zukunft

Alternative Antriebe von Baumaschinen sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.

In eigener Sache: Feedback gesucht!

Ihr Feedback ist uns wichtig! Wir möchten wissen, was für Sie das Baugewerbe Magazin ausmacht und wo wir uns noch verbessern können. Unser Ziel ist es, Ihnen zielgerichtete und spannende Informationen über alle Facetten der Bauindustrie zu bieten. Daher sind wir besonders an Ihren Anregungen interessiert: Welche Themen fehlen Ihnen noch? Welche Inhalte würden Sie sich zusätzlich wünschen? Schicken Sie uns gerne Ihre Anregungen, Wünsche und Kritikpunkte an [email protected]

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