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Panzer-Alarm beim Euskirchner Bahnhof
Bei Erdbauarbeiten in Euskirchen wurden in Bahnhofsnähe die Überreste eines Kettenpanzers aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst legte den Panzer frei und gab anschließend Entwarnung, da keine Sprengmittel an Bord waren.
Am 10. Februar 2014 wurde die Leitstelle der Bundespolizeiinspektion Aachen gegen 13 Uhr von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG in Duisburg über einen Panzerfund aus dem zweiten Weltkrieg am Bahnhof Euskirchen in Kenntnis gesetzt.
Bei Erdarbeiten waren am Abstellbahnhof Teile eines Panzers des zweiten Weltkrieges entdeckt worden. Das mit den Arbeiten beauftragte Bauunternehmen stellte sofort die Arbeiten am Fundort ein und informierte die Notfallleitstelle der Deutschen Bahn AG über den brisanten Fund.
In Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Euskirchen veranlasste die Bundespolizei die innere und äußere Absperrung des Bahnhofs in Euskirchen.
Kurz vor 14 Uhr wurde der zuständige Kampfmittelräumdienst von dem Fund benachrichtigt, der gegen 15:15 Uhr den Panzer in Augenschein nahm. Zu diesem Zeitpunkt waren erst Teile des gepanzerten Fahrzeuges freigelegt gewesen.
In Absprache mit dem Kampfmittelräumdienst wurden Erdarbeiten zur Freilegung des Panzers vorgenommen. Gegen 16 Uhr wurde festgestellt, dass es sich nur um den unteren Teil eines Panzers handelte. Sprengmittel konnten am Fundort nicht festgestellt werden.
Bei der Bergung des Panzers wurden noch alte Gasmasken und Teile einer alten abgebrannten Phosphorfackel aufgefunden. Bei den Panzerresten handelte es sich vermutlich um einen " Borgward IV" aus dem zweiten Weltkrieg.
Der Euskirchener Bahnhof war im Zweiten Weltkrieg öfters Ziel von Bombenangriffen, von denen viele Sprengkörper als Blindgänger im Erdreich stecken blieben. Ende Januar 2014 stieß ein Baggerfahrer auf eine explodierende Mine.








