Baugewerbe EXKLUSIV
Raus aus der Krise mit Vobapay
Die Auftragszahlen sinken, die Baukosten steigen: kein Wunder, dass die Insolvenzen sich häufen. Welche Lösungen es gibt, erklärt Ralf Linden, CEO von Vobapay, in diesem Gastbeitrag.
Die Baubranche steckt in einer Krise 一 das kann niemand leugnen. Die Auftragszahlen sinken, die Baukosten steigen und so ist es nicht verwunderlich, dass die Insolvenzen sich häufen. Obwohl 2024 das verhoffte Licht am Ende des Tunnels sein sollte, steht mittlerweile fest, dass es sogar noch einen Anstieg an Insolvenzen im Vergleich zum Vorjahr geben wird. Die Hintergründe sind vielfältig und komplex, doch ein großer Übeltäter ist auch die mangelnde Zahlungsmoral: Zahlungsausfälle sind in der Baubranche nur zu gut bekannt. Baustoffhändler liefern die Ware, gehen in Vorkasse und erhalten dann zum Zahlungstermin kein Geld. Da ist die Liquidität des Unternehmens natürlich irgendwann gering. Doch was kann dagegen unternommen werden? Unternehmen aus der Baubranche müssen sich modernisieren und endlich abgesicherte Zahlungsarten anbieten.
Vobapay - Der Bezahlprozess im B2B-Handel
Das Bezahlen der bestellten Ware unterscheidet sich in der Theorie zwischen B2B und B2C überhaupt nicht. Der (Ein-)Käufer hat persönliche Präferenzen, welche Zahlungsmethode ihm am besten gefällt, sei es aus Gründen der Flexibilität, Schnelligkeit oder Sicherheit. Die B2B-Käufer kennen die Zahlungsarten aus ihrem privaten Leben, denn sie sind auch nur Menschen. Diese Kundenfreundlichkeit wollen sie auch im B2B-Umfeld nicht missen, warum auch? Während aber B2C-Kunden oftmals über eine Kreditkarte, ein PayPal-Konto und die Möglichkeit auf Zahlung per Lastschrift verfügen, also sich bei all diesen Optionen frei entscheiden können, sind B2B-Käufer häufig sehr eingeschränkt. Das Unternehmen besitzt vielleicht keine Kreditkarte, die Summe ist zu hoch, um sie direkt zu überweisen, oder Ratenzahlung wird überhaupt nicht angeboten. Deswegen ist der Standard im B2B immer noch Kauf auf Rechnung. Zum Leid von den Händlern der Baubranche kann dieser aber oft nicht abgesichert werden. Zahlungsausfälle treffen diese dann besonders schwer, weil die Rechnungssummen im B2B-Bereich mitunter sehr hoch sind und das damit verbundene Risiko natürlich mit dem Betrag des Warenkorbs auch steigt. Was tun also?
Vobapay: Alles absichern. Doch wie?
Der Rechnungskauf ist so beliebt im B2B-Handel, weil er die bekannten Vorteile bietet: Die Ware kann überprüft werden, man kann in größeren Mengen einkaufen, weil diese Möglichkeit das Zahlungsziel verschiebt und die allgemeine Zufriedenheit mit dem Geschäft steigt, was darin resultiert, dass Kunden eher wiederkehren. Außerdem ist es im B2B-Bereich oft der Fall, dass Kunden oftmals selbst für die Materialien und das Personal in Vorkasse gehen und auf den Abschluss des Auftrages warten, um bezahlt zu werden. Da ist es ideal, Teile dieser Kosten für die Produktion erst später zu begleichen. Der Rechnungskauf ist also aus dem B2B-Handel wegzudenken und ihn nicht anzubieten wäre fatal für zum Beispiel einen Händler für Baustoffe. Deswegen ist es eine gute Wahl den Kauf auf Rechnung und auch andere Zahlarten mit zeitversetztem Zahlungsziel gesichert anzubieten. Doch wer übernimmt hier das Risiko? Bei der abgesicherten B2B-Zahlung übernimmt zum Beispiel ein Payment Service Provider (PSP) das Risiko. Dieser kann nicht nur die technische Anbindung an den Checkout, also den Zahlungsabschluss-Bereich, bereitstellen, sondern auch als Zwischenfinanzierer fungieren 一 wenn der richtige PSP gewählt wurde. Nach der Bestellung erhält der Baustoffhändler zeitnah sein Geld, auch wenn das Zahlungsziel des Käufers in der Zukunft liegt. Der Zahlungsdienstleister übernimmt hierbei den gesamten Prozess und das Risiko: Forderungsmanagement, Inkasso und und und.
Vobapay - Liquiditätsprobleme und Zahlungsausfälle zum Teil der Vergangenheit machen
Liquiditätsprobleme sind in der Baubranche nur zu gut bekannt. Doch die abgesicherte Zahlung im B2B-Handel ist ein Win-Win für alle Parteien und löst diese Probleme. Kunden können auf die beliebte Zahlungsart zurückgreifen und ihre Rechnung nach Erhalt der Ware begleichen. Der Umsatz wird gesteigert, da das Fehlen der präferierten Zahlungsmethode eines der größten Gründe für den Kaufabbruch ist. Unternehmen aus der Baubranche sind zufrieden, weil sie dem Kundenwunsch nachkommen können, ohne selbst ein Risiko eingehen zu müssen. Der Zahlungsdienstleister führt eine Risikoprüfung durch und sichert sich so vor möglichen Ausfällen ab. Insgesamt kann zum Beispiel ein Baustoffhändler so auch seine Liquidität verbessern.
Vobapay - Das Wundermittel gegen Insolvenz?
Der abgesicherte Rechnungskauf ist natürlich nicht die eierlegende Wollmilchsau der Baukrise. In diesem Krisenzustand ist eine einzige Lösung nicht zielführend, vielmehr müssen viele kleinere Bestandteile die Gesamtsituation ändern. Trotzdem ist das Absichern der Zahlung ein wichtiger Punkt, der alle Unternehmen aus diesem Bereich interessiert. Zahlungsausfälle sind bei den Summen der Baubranche eben keine Kleinigkeit. Wenn sich diese anhäufen, wird der Weg zur Insolvenz geebnet. Deswegen ist es von größter Bedeutung, sich in diesem Bereich von einem Experten beraten und unterstützen zu lassen. Nicht jeder PSP kann den abgesicherten Rechnungskauf anbieten (vor allem für B2B) und das Risiko für Unternehmen übernehmen. Das Vorhandensein dieser Lösung und das damit verbundene Know-How sollte bei der Auswahl eines Partners aus dem Bereich Zahlungsabwicklung oder bei einem Wechsel unbedingt beachtet werden. Damit wird das Fundament für einen sicheren Zahlungseingang gelegt.
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Ein Auszug dieses Gastbeitrages erschien zuerst in Ausgabe 09_2024.













