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Artikel und Hintergründe zum Thema

Sichere Abdichtung bei Deckenversprüngen:

Kai Ingmar Link,

Wolfseal-System jetzt noch flexibler und intelligenter

Wenn im Betonbau oder Mauerwerksbau die Kellerdecke nicht durchgehend verläuft, sondern verspringt, stehen Planer und Ausführende regelmäßig vor einem Problem:

Die fachgerechte Abdichtung erdberührter Bauteile gehört zu den zentralen Herausforderungen in der Bauplanung. © Wolfseal

Wie lässt sich an solchen Stellen eine normgerechte, dauerhafte und wirtschaftliche Sockelabdichtung realisieren? Genau hier setzt die jüngste Produktentwicklung der Roland Wolf GmbH an. Mit der neuen Sondervariante des bewährten thepro DDS-Systems bietet das Unternehmen nun eine praxisgerechte Lösung für diese besonders anspruchsvollen Anschlussdetails – und schließt damit eine Lücke im modernen Abdichtungsbau.

Systemlösung für schwierige Geometrien

Die Grundlage bleibt die gleiche: Das thepro DDS-System vereint seit Jahren drei entscheidende Funktionen in einem Bauelement – es dämmt, dichtet ab und übernimmt die Rolle des Schalbretts. Kombiniert wird eine Frischbetonverbund-Dichtungsbahn mit einer XPS-Wärmedämmung. Diese werkseitige Vorfertigung sorgt nicht nur für eine einfache Handhabung auf der Baustelle, sondern erfüllt auch alle Anforderungen der DIN 18533 (W4-E) an die Sockelabdichtung.

Durch die Erweiterung für Deckenversprünge wird dieses Prinzip nun auf Bauwerke übertragen, bei denen Wand und Decke nicht fluchten. Das neue DDS-Element ermöglicht auch hier die normgerechte Abdichtung, ohne dass zusätzliche konstruktive Maßnahmen notwendig sind. Alle Vorteile des Standardsystems bleiben erhalten – insbesondere die glatten, gut zugänglichen Anschlussflächen und die hinterlaufsichere Ausbildung der Sockelzone.

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Geprüfte Sicherheit – auch für komplexe Bauanschlüsse

Dass der Systemaufbau nicht nur durchdacht, sondern auch rechtlich abgesichert ist, bestätigt das allgemeine bauaufsichtliche Prüfzeugnis (abP) der KIWA-Prüfstelle. Die Prüfung erfolgte auf Grundlage der Richtlinien des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb) – ein wesentliches Kriterium für Architekten und Bauleiter, die auf geprüfte Baustoffe mit dokumentierter Qualität setzen müssen.

Die Sondervariante für versetzte Decken wird, ebenso wie das Standardprodukt, auftragsbezogen gefertigt. Grundlage sind drei einfache Angaben: Dämmstoffstärke, Deckenstärke und Versatzmaß zwischen Wand und Decke. Diese Parameter genügen, um ein passgenaues DDS-Element für die jeweilige Einbausituation zu produzieren.

Praxisnahe Innovation für den Hochbau

Das thepro DDS System ist eine erfolgreich durch die KIWA-Prüfstelle geprüfte Sockelabdichtung mit allgemeinem bauaufsichtlichen Prüfzeugnis (abP) nach den Richtlinien des Deutschen Ausschusses für Stahlbeton (DAfStb). © Roland Wolf

Mit der neuen Lösung für Deckenversprünge beweist die Roland Wolf GmbH erneut ihr Gespür für die bauliche Praxis und die Herausforderungen auf modernen Baustellen. Abdichtungen im Sockelbereich gehören zu den besonders sensiblen Zonen eines Gebäudes – gerade dort kommt es auf saubere Anschlüsse, durchdachte Materialien und eine klare Systemlogik an.

„Unser Ziel war es, das bewährte Wolfseal-Prinzip auch dort einsetzbar zu machen, wo konventionelle Systeme an ihre Grenzen stoßen“, sagt Geschäftsführer Roland Wolf. „Die Erweiterung für Deckenversprünge macht die Anwendung für viele Projekte noch einfacher und sicherer.“

Die Verfügbarkeit in allen gängigen Dämmstärken – von acht bis zwanzig Zentimeter – unterstreicht den Anspruch, mit dem DDS-System eine universelle Lösung für den Beton- und Mauerwerksbau bereitzustellen. Damit liefert Roland Wolf ein weiteres Beispiel dafür, wie innovative Baustoffe zur Qualitätssicherung im Rohbau beitragen und gleichzeitig die Wirtschaftlichkeit von Bauprozessen steigern können.

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