Software
Graphisoft gibt die Details der dritten Umstellungsphase auf Subscription bekannt
Die Umstellung auf abonnementbasierte Softwaremodelle erreicht im Bauwesen eine neue Stufe. Graphisoft, einer der prägenden Anbieter von BIM-Softwarelösungen für Architektur und multidisziplinäre Planung, hat die Details der dritten Umstellungsphase auf Subscription veröffentlicht. Für Bauunternehmen, Planungsbüros und Projektverantwortliche markiert dieser Schritt einen strukturellen Einschnitt, der weit über rein lizenzrechtliche Fragen hinausgeht.
Ab dem 1. Juli 2026 tritt die dritte Phase des mehrjährigen Transformationsprogramms in Deutschland und Österreich in Kraft. Sie ist auf zwölf Monate ausgelegt und endet am 30. Juni 2027. Während die ersten Phasen vor allem Übergangslösungen ermöglichten, definiert diese Phase den klaren Übergang zu Subscription als dauerhaftes Modell.
Was sich für Bestandskunden konkret ändert
Bis einschließlich 30. Juni 2026 können Anwender mit unbefristeten Archicad-Lizenzen und aktivem Servicevertrag ihre bestehenden Lizenzen weiterhin zu den aktuell gültigen Vorzugskonditionen in ein Abonnement überführen. Diese Verlängerung verschafft insbesondere Unternehmen mit langfristig geplanten Projekten zusätzliche Planungssicherheit.
Mit Beginn der dritten Umstellungsphase verändert sich die Ausgangslage grundlegend. Kauflizenzen und Serviceverträge laufen mit dem Ende ihrer jeweiligen Laufzeit aus, unabhängig davon, ob ein Wechsel zur Subscription erfolgt oder nicht. Für Anwender bedeutet das, dass künftige Archicad-Updates ausschließlich im Rahmen eines Abonnements verfügbar sind. Die Subscription wird damit zur einzigen Möglichkeit, die BIM-Software dauerhaft auf dem aktuellen Stand zu halten und neue Funktionen in laufende Projekte zu integrieren.
Strategische Bedeutung für Bauunternehmen und Projektleiter
Für Entscheider im Bauwesen ist diese Entwicklung nicht nur eine Lizenzfrage, sondern eine strategische. BIM-Softwarelösungen sind heute tief in Planungs-, Koordinations- und Ausführungsprozesse eingebettet. Regelmäßige Updates betreffen nicht nur Bedienoberflächen, sondern auch Schnittstellen, Kollaborationsfunktionen und die Kompatibilität mit anderen Systemen entlang der Wertschöpfungskette.
Graphisoft begründet den Schritt mit der zunehmenden Dynamik technologischer Entwicklungen in der Baubranche. Das Subscription-Modell ermöglicht es, neue Funktionen und Optimierungen kontinuierlich bereitzustellen, statt sie in großen Versionssprüngen zu bündeln. Gleichzeitig betont das Unternehmen die Bedeutung von Preisstabilität und kalkulierbaren Anpassungen, um Investitionsentscheidungen langfristig planbar zu halten.
Einordnung für Architektur und BIM-Praxis
Gerade in der Architektur, wo Planungsprozesse immer stärker vernetzt und datengetrieben ablaufen, gewinnt der kontinuierliche Zugang zu aktuellen Softwareversionen an Bedeutung. Die dritte Umstellungsphase macht deutlich, dass sich BIM-Strategien künftig noch stärker an laufenden Abonnements orientieren müssen. Für Bauunternehmen und Planungsbüros empfiehlt es sich, die eigenen IT- und Lizenzmodelle frühzeitig zu überprüfen und in die Gesamtstrategie für Digitalisierung und Projektabwicklung einzubetten.
Graphisoft stellt ergänzend detaillierte Informationen zur Verfügung, um den Übergang vom Servicevertrag zur Subscription transparent zu gestalten. Für Anwender in Deutschland und Österreich bietet dies eine wichtige Entscheidungsgrundlage, um den Wechsel strukturiert und ohne Unterbrechungen im Projektalltag vorzubereiten.












