Dämmung
Timber Peak Bürogebäude mit Dämmstoff Foamglas T3+
Im historischen Zollhafen von Mainz entsteht mit dem Timber Peak ein architektonisches und ökologisches Vorzeigeprojekt: Das laut der UBM Development Deutschland GmbH erste Holz-Hybrid-Hochhaus der Stadt vereint moderne Bauweisen, hochwertige Materialien und ein integrales Energiekonzept, das hohe Standards hinsichtlich seiner Effizienz erfüllt. Eine zentrale Rolle spielt dabei der Dämmstoff Foamglas T3+.
Als Holz-Hybrid-Konstruktion kombiniert das Projekt „Timber Peak“ die Nachhaltigkeit von Holz mit den Vorteilen moderner Technologien. Mit einer Bruttogrundfläche von rund 9500 Quadratmetern wurde das Gebäude speziell für die Büro- und Gewerbenutzung konzipiert und bietet moderne sowie flexible Arbeitswelten. UBM Development ist für die Projektentwicklung des Timber Peak verantwortlich. Der Bauherr, die ZH Hafenspitze GmbH & Co. KG, verfolgt mit diesem Projekt eine klare Vision für nachhaltiges Bauen und minimierten Energieverbrauch. Die Wahl von Foamglas T3+ als Dämmstoff spielt dabei eine zentrale Rolle. Denn mit seiner wärmedämmenden Eigenschaft soll das Material wesentlich zur Optimierung der Energieeffizienz beitragen. Darüber hinaus machen - laut Herstellerangaben - seine hohe Druckfestigkeit und die Nichtbrennbarkeit den Dämmstoff zu einer geeigneten Lösung für die Holz-Hybrid-Konstruktion, bei welcher der Schutz vor Feuchtigkeit und Brandgefahr von entscheidender Bedeutung sind. UBM hatte sich bereits bei einem früheren Projekt – dem Timber Pioneer-Gebäude in Frankfurt am Main – für Foamglas entschieden.
Foamglas T3+ ist ein Hochleistungs-Dämmmaterial aus geschäumtem Glas, das durch seine sehr guten Eigenschaften im modernen Bauen überzeugen soll. Diese basieren auf den mineralischen Rohstoffen und dem besonderen Herstellungsprozess. Zunächst wird in einem Schmelzprozess aus Recyclingglas, Sand, Dolomit, Kalk, Eisenoxid und weiteren Materialien ein Glas mit genau definierten Eigenschaften gewonnen. In einem weiteren Teilprozess wird das Glas gemahlen, mit einer geringen Menge Kohlenstoff versetzt und in Edelstahlformen gegeben. Da es sich bei Foamglas um einen anorganischen Dämmstoff handelt, ist er nicht brennbar und feuerbeständig. Im Brandfall entwickelt er weder Qualm noch Gase. Dies erweist sich auch in Verbindung mit der Holz-Hybrid-Bauweise, bei der der Brandeindämmung eine zentrale Rolle spielt, als vorteilhaft. Der Dämmstoff enthält zudem keine ozonschädigenden Treibgase, Flammschutzmittel oder Fasern. Durch das thermische Verfahren entstehen hermetisch geschlossene Glaszellen, die dem Material seine charakteristische Struktur verleihen sollen. Diese Zellstruktur ist unter anderem dazu bestimmt, vollständig das Eindringen von Wasser und Wasserdampf zu verhindern. Dies soll zum Schutz vor Feuchtigkeitsschäden beitragen, die zu Schimmelbildung und strukturellen Beeinträchtigungen führen können. Dies ist vor allem bei der Holz-Hybrid-Bauweise des Timber Peak von Bedeutung. Foamglas T3+ soll dafür sorgen, dass die Holzelemente trocken bleiben, wodurch nicht nur die Stabilität, sondern auch die ästhetische Qualität des Gebäudes über Jahrzehnte erhalten bleiben sollen.










