Nordbau 2024

Kai Ingmar Link,

Nordbau und Conbau Nord

Neue Produkte und Trends entdecken, Aussteller und Experten persönlich treffen, Beratung erhalten, Geschäfte machen, sich weiterbilden, netzwerken – dafür steht die Nordbau, vom 4. bis 8. September auf dem Gelände der Holstenhallen Neumünster.

Neben dem ausgebuchten Freigelände mit den Baumaschinen, Baugeräten und Nutzfahrzeugen für die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen liegt der Fokus in diesem Jahr auf der Premiere der Conbau Nord. © Nordbau

Neben dem ausgebuchten Freigelände mit den Baumaschinen, Baugeräten und Nutzfahrzeugen für die anstehenden Infrastrukturmaßnahmen liegt der Fokus in diesem Jahr auf der Premiere der Conbau Nord. Der interdisziplinäre Baukongress widmet sich den zentralen Themen Wohnungsbau und Wärmewende, den Herausforderungen und praxisnahen Lösungen.

Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verbänden, Politik sowie Finanzindustrie informieren und diskutieren interdisziplinär, wie zukünftig effizienter Wohnungsbau gelingen kann. "Die Herausforderungen zur Erreichung der Klimaneutralität im Wohngebäudesektor sind gigantisch", betont Kongress-Mitorganisator Prof. Dietmar Walberg. Als Geschäftsführer der ARGE e.V. und Honorarprofessor im Fachbereich Bau der TH Lübeck berät Prof. Walberg seit Jahren Landes- und Bundesregierung im Bereich Wohnungsbau und hat mit seinem Institut zuletzt zwei maßgebliche Machbarkeitsstudien für Hamburg und Schleswig-Holstein herausgegeben, die aufhorchen lassen. Sie zeigen: Viele vermeintliche Lösungsansätze der Vergangenheit müssen über Bord geworfen werden, sonst wird das Ziel gefährdet, die Klimaneutralität im Jahr 2045 zu erreichen. Aus den Studien lassen sich Handlungsempfehlungen sowohl für hochverdichtete Ballungsräume als auch für Flächenländer ableiten. Denn: "Effiziente Strategien und Lösungsansätze sind stark von den regionalen Gegebenheiten abhängig", ergänzt Prof. Walberg, der als einer von 40 Referenten seine Expertise mit den Kongressteilnehmern teilt.

Anzeige

Die Conbau Nord bietet vom 4. bis 5. September 2024 die Möglichkeit für Austausch und Anstoß, um im Hochbau dringende Entwicklungen voranzutreiben. Schließlich spielt neben dem Klimaaspekt vor allem auch die Anzahl der in Zukunft benötigten Wohnungen eine entscheidende Rolle. Machbare Lösungen zu entwickeln, ist für die Baubranche insgesamt wichtig. Denn Perspektiven für zukünftige Bautätigkeiten können auch wieder mehr Arbeitskräfte in die Bau- und Handwerksfirmen locken. Um neue Mitarbeiter zu gewinnen, präsentieren sich heuer zum ersten Mal Firmen auf einer eigens angelegten Recruitingfläche in Halle 1 an allen fünf Messetagen. Dies findet in Ergänzung zum bereits traditionellen Nordjob Bau-Tag, der jungen Menschen Jobmöglichkeiten in der Baubranche aufzeigt.

Diese Messe-Nachricht erschien zuerst in Ausgabe 07-08_2024.

  • Xing Icon
  • LinkedIn Icon
Anzeige
Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Jetzt Newsletter abonnieren