Modulbau
NRW-Bauministerin bei Brüggemann Holzbau
Die Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung des Landes Nordrhein-Westfalen, Ina Scharrenbach, besuchte am 17. April 2024 das Holzbauunternehmen Saint-Gobain Brüggemann Holzbau in Neuenkirchen, um sich über die Entwicklungen im Bereich nachhaltiger Bauweisen zu informieren. Der Besuch konzentrierte sich insbesondere auf die Themen 3D-Holzmodulbau und Nachhaltigkeit im Bildungs- und Wohnungsbau.
Ministerin Ina Scharrenbach besucht den innovativen Büroneubau der Saint-Gobain Brüggemann Holzbau GmbH in Neuenkirchen: (v. l. n. r.): Carsten Rehers (Leitender Kreisbaudirektor Kreis Steinfurt), Werner Hansmann (Sprecher der Geschäftsleitung von Holzbau Brüggemann), Ministerin Ina Scharrenbach, Christina Schulze-Föcking (Abgeordnete Landtag NRW), Roland Springmeyer (Abteilungsleitung Technik Holzbau Brüggemann), Willi Brüning (Bürgermeister Gemeinde Neuenkirchen)
© Saint-Gobain Brüggemann Holzbau GmbHMinisterin Scharrenbach wurde von Werner Hansmann, Sprecher der Geschäftsführung von Brüggemann Holzbau, herzlich empfangen und ließ sich am Beispiel des Brüggemann-Büroneubaus das besondere Potenzial des Holzmodulbaus erläutern. Weitere Teilnehmer waren Christina Schulze-Föcking (Abgeordnete des Landtags NRW), Willi Brüning (Bürgermeister der Gemeinde Neuenkirchen) und Carsten Rehers (Leitender Kreisbaudirektor des Kreises Steinfurt).
Der 3D-Holzmodulbau ist eine innovative Bauweise, die nicht nur die Bauzeit verkürzt, sondern auch erhebliche CO2-Einsparungen bei gleichzeitig höchster Energieeffizienz ermöglichen soll. Die Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Ministerin Scharrenbach betonte die Wichtigkeit des Holzmodulbaus für die ressourcenschonende und nachhaltige Entwicklung der Bautätigkeit und erinnerte daran, dass Holz als nachwachsender Bau- und Rohstoff große ökologische und klimapolitische Bedeutung hat.
Hier setzte Werner Hansmann an, als er unterstrich, dass messbare CO2-Ziele bei der Vergabe von Bauprojekten zwingend sind. Denn CO2-Schattenpreise oder CO2-Grenzwerte würden steuernd wirken. Zudem sei Zirkularität zunehmend wichtig. Da würde durch den 3D-Holzmodulbau der Blick geweitet, weil nicht Materialien oder Produkte wiederverwertet werden, sondern ganze Gebäude versetzt und leicht umgebaut werden können.
Die öffentliche Hand könne zudem mit Pilotprojekten beispielhaft vorangehen, um den Holzbau auch in NRW voranzubringen.









