Schwertransport
Collett & Sons Ltd. setzt auf Goldhofer
Mit der Übernahme von 36 Goldhofer-Achslinien des Typs THP/SL-L sowie einer 350-Tonnen-Seitenträgerbrücke der Firma Greiner Heavy Engineering hat Collett & Sons Ltd. einen bedeutenden Schritt in Richtung Zukunftsfähigkeit und technischer Weiterentwicklung vollzogen. Das britische Unternehmen erweitert damit seine Transportkapazitäten in einem Segment, das durch hohe Anforderungen an technische Präzision und Flexibilität geprägt ist.
Die Übergabe fand im Rahmen eines gemeinsamen Probeaufbaus einschließlich Überlasttests Ende August im Goldhofer-Werk in Memmingen statt. Dieser Termin markierte den Beginn einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Schwerlastspezialisten, die ihre Kompetenzen bündeln und neue Maßstäbe im Bereich komplexer Transportlösungen setzen möchten. Collett & Sons Ltd., mit Hauptsitz in Halifax, zählt seit vielen Jahren zu den etablierten europäischen Unternehmen im Schwerlastbereich. Besonders in den Branchen Infrastruktur, Energie und Industrie hat sich das Familienunternehmen einen Namen gemacht. Mit der Investition in neue Systeme von Goldhofer stärkt Collett sowohl die Leistungsfähigkeit des eigenen Fuhrparks als auch die strategische Ausrichtung hinsichtlich künftiger Projektanforderungen.
„Wir sind stolz darauf, mit Goldhofer einen Partner im Premium-Segment gefunden zu haben, der passgenaue Lösungen für unsere Anforderungen bereitstellt und zukunftssicher ist“, erklärt Sam Collett, Geschäftsführer von Collett & Sons Ltd. „Die THP/SL-L-Module bieten uns maximale Flexibilität und technische Präzision – genau das, was wir für unsere komplexen Projekte benötigen.“
Die eingesetzten THP/SL-Module von Goldhofer gehören zu den leistungsstärksten Transportlösungen im internationalen Schwerlastsegment. Durch ihr niedriges Eigengewicht und die geringe Bauhöhe eignen sich die THP/SL-L-Achslinien besonders für Einsätze, in denen begrenzte Achslasten und gleichzeitig hohe mechanische Belastungen auftreten. Die nahezu geschlossene Ladefläche gewährleistet eine hohe Torsionssteifigkeit und trägt zur Arbeitssicherheit bei anspruchsvollen Projekten bei. Wie alle Module der THP/SL-Baureihe lassen sich auch diese Einheiten flexibel mit bestehenden Systemen kombinieren, was für Anwender eine wirtschaftlich optimierte Nutzung ermöglicht.
Ein besonderer Vorteil der neuen Kombination zeigt sich im Zusammenspiel mit der Seitenträgerbrücke von Greiner Heavy Engineering. Die Gesamtlösung ist für Transporte von Großkomponenten wie Transformatoren oder Reaktoren vorgesehen und verfügt über eine Tragfähigkeit von bis zu 350 Tonnen. Das modulare Scherenhubsystem erweitert die Einsatzmöglichkeiten und unterstützt sichere Abläufe selbst unter herausfordernden Bedingungen.
„Ein tolles Projekt, das drei Schwerlast-Giganten miteinander vereint und die technische Lösungskompetenz verdeutlicht“, kommentiert Michael Greiner, Geschäftsführer von Greiner Heavy Engineering. „Die Kombination aus Goldhofer-Modulen und unserer Brücke ist ein Paradebeispiel für durchdachte Ingenieurskunst.“
Für Goldhofer hat die neue Partnerschaft mit Collett & Sons Ltd. über den konkreten Auftrag hinaus eine besondere Bedeutung. „Collett und Sons ist einer der bedeutendsten Schwerlast-Akteure im europäischen Markt und wir freuen uns auf die Partnerschaft und viele weitere künftige Projekte“, betont Dennis Leschensky, Leitung Vertrieb Europa & Nordafrika bei Goldhofer. „Die Entscheidung für unsere THP/SL-Familie zeigt, dass wir mit unserem Portfolio genau die Anforderungen moderner Schwerlastlogistik erfüllen.“
Die Übergabe in Memmingen war geprägt von intensivem fachlichen Austausch und dem gemeinsamen Ziel, Fortschritte im Schwerlasttransport weiter voranzutreiben. Für alle Beteiligten stellt das Projekt einen wichtigen Meilenstein dar – sowohl technisch als auch in Bezug auf die künftige Zusammenarbeit.
Mit der Entscheidung für Goldhofer setzt Collett & Sons Ltd. ein deutliches Zeichen für eine langfristig ausgerichtete Strategie, die auf Qualität, Robustheit und technisches Know-how setzt. Die ersten erfolgreichen Einsätze der neuen Kombination bestätigen den gewählten Ansatz und zeigen das Potenzial der erweiterten Transportkapazitäten.












