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Artikel und Hintergründe zum Thema

Deutscher Holzfertigbau-Verband (DHV)

Peter Mackowiack, Ostfildern,

Christian Wachutka ist Geschäftsführender DHV-Manager

Welche Erwartungen stellt der DHV an den neuen Mann, und welche Ziele und Zielsetzungen verfolgt Christian Wachutka selbst mit dieser neuen Position? Wir haben nachgefragt.

Christian Wachutka hat den Posten als geschäftsführender Manager beim Deutschen Holzfertigbau-Verband übernommen © DHV

mikado: Sie kommen nicht originär aus der Holzbraubranche, was hat Sie an dieser Stelle interessiert?

Christian Wachutka: Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen ist es die professionell-technische Seite. Ich habe mich im skizzierten Aufgaben- und Anforderungsprofil vollumfänglich wiedererkannt. Meine erste Reaktion war: Das hast Du in anderen Kontexten schon gemacht, da bist Du zu Hause, da kennst Du Dich aus. Entscheidend war für mich des Weiteren die Tatsache, dass ich durchaus eine langjährige Affinität zu Holz als Bau- und Werkstoff habe. Gleich bei meinem ersten Besuch in Japan 1992 war ich fasziniert von den majestätischen Tempelbauten aus Holz mit ihren Hallen, getragen von raffinierten Konstruktionen und Holzverbindungen. Auch wir haben eine fantastische Holzbau-Tradition. Und wenn auch ich mit dazu beitragen kann, dieser Tradition noch mehr zur Geltung zu verhelfen, dann ist das eine riesige Motivation.

Wie sehen Ihre konkreten Tätigkeitsfelder aus?

Genau diese Breite macht den Reiz für mich aus. Meine Arbeit dreht sich im Kern um den „heiligen Dreiklang“: analysieren, kommunizieren, organisieren. Das kann man besonders gut beim Aufgabenfeld Gremien-Management durchdeklinieren: Sitzungen sollen inhaltlich wie organisatorisch glatt und effizient verlaufen. Dazu müssen Sach- und Diskussionsstände erfasst, ggf. konsolidiert, zielgerichtet auf die Agenda gesetzt und die Umsetzung begleitet werden. Von immenser Bedeutung ist zudem das Timing – schließlich ist auch die beste Idee schnell verbrannt, wenn sie zur Unzeit geäußert wird. Das bedarf viel Abstimmung.

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Der handlungsleitende Maßstab dieser Zusammenarbeit ist und bleibt ohnehin das gemeinschaftliche Interesse der DHV-Mitglieder. Das ist das zentrale, wichtigste Aufgabengebiet und bedeutet für mich konkret: Alle Angebote, Dienstleistungen und Veranstaltungen des DHV müssen kontinuierlich evaluiert werden. Die DHV-Herbsttagung beim Verbandsmitglied Terhalle ist deshalb für mich die beste Gelegenheit, um mit möglichst vielen Mitgliedern ins Gespräch zu kommen – mit der Chance, von ihnen zu lernen. Schließlich gehört auch die Vertretung unserer Interessen zu meinen Aufgaben, sowohl gegenüber Politik und Verwaltung als auch im öffentlichen Raum.

Mit welchen eigenen Zielen treten Sie Ihre neue Stelle beim DHV an?

Im DHV möchte ich eine Art „serviceorientierter Sparringspartner“ sein – immer im Dienst der Mitglieder und des Vorstandes, aber mit eigenen Impulsen und vielleicht auch mal ungewöhnlichen Ideen. Darüber hinaus möchte ich den Holzbau auch aus der Nähe kennen lernen. Welche Holzart hat welche Vor- und Nachteile, welche Techniken sind wann sinnvoll oder eher nicht, welche regionalen Unterschiede gibt es, und so weiter und so fort.

Wie sehen Sie die Zukunft für den Holzbau?

Ich bin noch kein Experte für die Spezifika der Branche, aber eines liegt doch auf der Hand: Der Holzbau ist die Zukunft! Der sogenannte ökologische Fußabdruck ist bei Weitem geringer, der Bau geht signifikant schneller und effizienter. Bei einer Umfrage würden wohl die meisten auch die ästhetischen Vorteile beim Holzbau sehen. Hinzu kommt, dass speziell der Holzfertigbau entscheidende Automatisierungs-Vorteile mit sich bringt. Der zeitgemäße Holzbau bedeutet für mich perfekte Harmonie aus moderner Produktion und gewachsener Tradition.

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