Treffen
Verband High-Tech-Abbund: Klasse Jahresstart
Verbandspräsident Heiko Posegga durfte sich über den gelungenen Jahresauftakt freuen: Das erste High-Tech-Abbund-Treffen 2023 in Hawangen war mit 86 Mitgliedsbetrieben das bestbesuchte seit Bestehen seines Verbands. Die Gäste reisten am 31. Januar zur Firma Hundegger ins Allgäu.
Direkt beim Hersteller gab es Infos aus erster Hand zu Leistungsfähigkeit, Einsatzmöglichkeiten und Rentabilität von Abbundmaschinen (Fotos: mikado)
Dort konnten sie die neuesten Generation von Abbundmaschinen live erleben. Michael Stürminger (Vorstand Technik Hans Hundegger AG) lieferte Infos aus erster Hand zur Leistungsfähigkeit, Einsatzmöglichkeiten und Rentabilität der Abbundmaschinen: „Wir denken, dass in den kommenden drei bis fünf Jahren nur noch ein Mitarbeiter nötig sein wird, um drei unserer Maschinen betreuen zu können.“ Gerade mit Blick auf den aktuellen Fachkräftemangel stieß diese Perspektive bei den Abbund-Unternehmern auf großes Interesse.
100 Jahre Schweizer Holzbaugeschichte: Max Renggli, CEO Renggli International AG, zeigte, wie gute Unternehmensführung aussehen kann
Natürlich wollten die Teilnehmer auch wissen, wie es mit dem familiengeführten Unternehmen Hundegger weitergeht, wenn sich der Gründer Hans Hundegger demnächst aus der Geschäftsführung zurückziehen wird. Künftig wird Josef Hundegger, Neffe des Firmengründers, die Firmengeschicke steuern; das sagte Walter Fahrenschon (Vorstand Marketing & Services Hans Hundegger AG).
Auf die Stärke kommt es an
Was es für eine gelungene Unternehmensführung braucht, zeigte Referent und Holzbauunternehmer Max Renggli aus der Schweiz. Sein Familienbetrieb feiert dieses Jahr 100-jähriges Bestehen. So lange erfolgreich am Markt zu bleiben ist natürlich auf viele Faktoren zurückzuführen, aber „eine Unternehmenskultur auf Augenhöhe mit den Mitarbeitern“ hob Renggli ausdrücklich hervor. Ebenso betonte er: „Es kommt nicht auf die Größe des Unternehmens an, sondern auf seine Stärke!“
High-Tech-Abbund-Präsident Heiko Posegga begrüßte über 80 Mitgliedsbetriebe beim Treffen in Hawangen
Die Stärke seines Betriebs, der mit Produktionsstätten in der gesamten Schweiz (und seit kurzem auch in Deutschland) vertreten ist, verortete Renggli im ökologischen, nachhaltigen und architektonisch anspruchsvollen Holzbau. Und dazu müsse der Holzbau nicht mit jedem Gebäude immer wieder individuelle Planungsdetails neu erfinden. Schließlich seien die Anforderungen, Funktionen und Inhalte von Gebäuden ja weitgehend immer wieder die gleichen. „Im Holzbau haben wir tolle Potenziale, nutzen wir sie – denn der Holzbau ist DIE Zukunftsbranche!“
cmd











