Gewerkeübergreifenden Planung
DB Engineering & Consulting und ProVI schaffen Infrastruktur
DB Engineering & Consulting und ProVI haben ihre strategische Partnerschaft erneuert:
Die Zusammenarbeit setzt die langjährige erfolgreiche Kooperation der beiden Unternehmen fort. Ziel ist es, durch die Weiterentwicklung bestehender Technologien und die Erarbeitung neuer digitaler Lösungen die Effizienz und Qualität im Infrastrukturbereich weiter zu steigern.
ProVI ist seit 2011 als Standard-Trassierungslösung bei der Deutschen Bahn etabliert. In der Vergangenheit wurde in Zusammenarbeit mit der DB E&C bereits das digitale Planungswerkzeug ProVI LST für die Leit- und Sicherungstechnik entwickelt. Mit der erneuerten Partnerschaft sollen weitere zukunftsweisende Technologien erarbeitet werden, um effizientere Lösungen für die digitale Schieneninfrastruktur bereitzustellen.
Durch den verstärkten Einsatz von Building Information Modeling (BIM) und die Entwicklung neuer digitaler Werkzeuge sollen Planungsprozesse vereinfacht, Fehlerquellen reduziert und langfristig Kosten gesenkt werden.
Georg Reiff, CTO der DB E&C, betont die Bedeutung der Vereinbarung für die Weiterentwicklung der gewerkeübergreifenden Planung. Die Nutzung eines gemeinsamen Planungstools soll die Effizienz und Qualität der Prozesse weiter steigern. Jens Ulrich, Geschäftsführer von ProVI, hebt hervor, dass die Partnerschaft einen weiteren Schritt in Richtung der Digitalisierung und Vernetzung von Infrastrukturen darstellt.
Das Unternehmen verfolgt das Ziel, Komplettanbieter von Produkten und Dienstleistungen für den gesamten Infrastruktur-Lifecycle zu werden. In diesem Zusammenhang wird die Integration neuer Technologien, darunter künstliche Intelligenz und Automatisierungslösungen, eine zentrale Rolle spielen.
Die enge Zusammenarbeit der Unternehmen basiert auf interdisziplinären Teams, die in spezialisierten Arbeitsgruppen tätig sind. Die Fachleute der DB E&C bringen ihr praxisnahes Wissen ein, um den Entwicklern von ProVI ein genaues Verständnis der Anforderungen zu vermitteln.
Diese enge Abstimmung hat sich bereits bei der Entwicklung von ProVI LST bewährt. Mathias Rösch, Referent Engineering-Software & Innovation bei DB E&C, betont, dass die bisher erzielten Erfolge die Wirksamkeit dieser Arbeitsweise bestätigen.
Die fortgesetzte Zusammenarbeit der beiden Unternehmen ist nicht nur auf die weitere Optimierung schon bestehender Prozesse ausgerichtet, sondern auch um die Entwicklung neuer digitaler Standards für die gesamte Branche.
Dieser Artikel erschien zuerst in der Mai-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.












