Baukrise 2025
"Wohnungsbau kommt bei Schwarz-Rot zu kurz – Korrektur nötig"
Führende Verbände und Organisationen der deutschen Bau- und Wohnungswirtschaft haben CDU/CSU und SPD aufgefordert, bei den Koalitionsverhandlungen ein deutlich stärkeres Gewicht auf den Wohnungsbau zu legen:
Das Verbändebündnis Wohnungsbau kritisiert, dass der Wohnungsbau in dem Sondierungspapier der drei Parteien vernachlässigt worden sei. Er komme deutlich zu kurz. Schwarz-Rot werde dem Stellenwert, den der Wohnungsbau in der nächsten Bundesregierung haben müsse, bislang nicht gerecht. Das sei nicht akzeptabel und müsse dringend korrigiert werden.
„Die wirtschaftliche Bedeutung, die der Wohnungsbau als Motor für die Binnenkonjunktur hat, muss sich im Koalitionsvertrag widerspiegeln. Vor allem aber auch die soziale Brisanz, die in der Wohnungsnot in Deutschland steckt“, so das Verbändebündnis Wohnungsbau. „Alles andere wäre grob fahrlässig und verantwortungslos“, heißt es in dem Appell der Spitzenvertreter der sieben Verbände und Organisationen im Verbändebündnis Wohnungsbau.
Dem Bündnis gehören die Bau-Gewerkschaft (IG BAU), der Deutsche Mieterbund (DMB), der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW), der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen (BFW), die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) als Vertreterin der Mauerstein-Industrie sowie der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) an.
In der kommenden Wahlperiode müsse es spürbare und effiziente Maßnahmen geben, die die Weichen für eine Trendwende stellen – für einen Neubau-Turbo. Insbesondere beim sozialen und bezahlbaren Wohnungsbau.
Ein „Weiter so“ dürfe es nicht geben. „Es ist höchste Zeit, dass wieder mehr Wohnungen gebaut werden – dass die Zahl der begonnenen Neubauten wieder signifikant nach oben geht“, so das Verbändebündnis Wohnungsbau. Als Zielmarke nannte das Bündnis 100.000 neu gebaute Sozialwohnungen und 60.000 neue bezahlbare Wohnungen pro Jahr. „Die Menschen, die dringend auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind, werden sich nicht mit einem Verharren in der aktuellen Baulethargie abfinden“, so das Branchen-Bündnis.
Es sei richtig und gut, beispielsweise Schulen als Teil der Infrastruktur zu sanieren. „Es ist dabei aber auch wichtig und notwendig, dafür zu sorgen, dass sich Familien das Wohnen im Umfeld sanierter Schulen wieder leisten können“, so das Verbändebündnis Wohnungsbau. Denn auch das bezahlbare Wohnen gehöre zu einer funktionierenden Infrastruktur. Wie das gelingen kann, wird zentrales Thema auf dem kommenden Wohnungsbau-Tag am 10. April 2025 in Berlin sein, so das Verbändebündnis.
Die aktuelle Baukrise in Deutschland: Ursachen, Auswirkungen und mögliche Lösungen
Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.
2025: Schritte aus der Krise
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.
Die Zukunft der Baubranche: Elektrische Antriebe und innovative Lösungen
Alternative Antriebe sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.
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